Das mit der Verständigung – Erfahrungen – Klärung

„Die größte Macht, die dir verliehen wurde, ist die Macht deiner Gedanken. Sorg heute dafür, dass sie positiv und optimistisch sind, und du entdeckst Chancen im Überfluss. „

(L.E.T.-Tagesspruchkalender 2020, „HEUTE IST MEIN BESTER TAG“ 366 Tage Motivation und Lebensfreude)

Häufig triggert uns ja etwas an, wenn wir einen Beitrag, eine Reportage oder überhaupt einen Text lesen, sehen oder hören. Manchmal dringt genau ein bestimmter Aspekt, eine spezielle Formulierung oder eine exakte Aussage in unser Bewusstsein und weckt eine Stimme in uns, die sich unbedingt zu Wort melden will oder einfach mal zu uns spricht. So läuft es zumindest bei mir häufig ab.

Nun schrieb ich gestern über einen Spaziergang und welche Gedanken mir dabei so durch den Kopf gingen. Eigentlich gar nicht mehr. Und nur das wollte ich mitteilen.

Dann beschäftigt mich ja auch schon eine ganze Weile ein ganz konkretes Thema. Das mit der Kindheit und Jugend und auf der anderen Seite das Erwachsen sein. Aber vielleicht mache ich da auch einen entscheidenden Fehler und es existieren gar nicht „diese beiden Seiten“.

Gekommen bin ich auf dieses Thema durch die neu entdeckte Natur hier in Nordfriesland, die sich für mich anders anfühlt, als die Natur in der Nähe einer Stadt, obwohl es dort auch Wald gibt oder einen Forst oder Brook oder wie immer man das nennen mag – wobei es da bestimmt auch ganz spezielle Erklärungen für gibt, die die Unterschiede deutlich machen. Doch hier spielt es mal keine Rolle für mich. Es gibt in der Nähe der Stadt auch Felder und Wiesen und Weiden. Ach ja, …

Es ist anders, ob man in einem Haus mit Garten lebt oder in einer Wohnung mit oder ohne Balkon. Es ist anders. Ich kann das beurteilen, ich habe schon in allem gelebt und gewohnt.

Natürlich gibt es Menschen, die entscheiden sich ganz bewusst für eine Wohnung. Jeder hat seine Sicht auf die Welt und seine Sicht auf die Dinge und seine Wünsche, Hoffnungen, Bedürfnisse, Ziele, Träume und auch Visionen.

Eltern machen sich auch nicht grundsätzlich Sorgen, sie übernehmen Verantwortung und wenn sie aus der Verantwortung heraus die Herausforderungen, denen sie sich stellen (müssen) vor ihren Kindern fernhalten, damit diese unbeschwert und unbekümmert leben können, dann ist das wirklich großartig von ihnen.

Doch ist das alles kein Grund, weshalb man als Erwachsener nicht auch wieder sorgenfrei, unbekümmert und mit Leichtigkeit leben können dürfte.

Vieles ist eine Einstellungssache. Das hat auch ganz viel mit dieser Bewusstseinsarbeit zu tun und damit, Verantwortung zu übernehmen.

Natur ist Harmonie und Einklang. Die Natur braucht uns Menschen überhaupt nicht. Wir pflegen auch keine Natur, wir pflegen Landschaften, die meistens von Menschen schon „in die passende Form gebracht wurden“, weshalb sie vermutlich weiterhin Pflege bedürfen, weil sie sonst wieder ihre „Form“ verlieren würden, weil die Natur sich diese Landschaften zurückholen und nach ihrem eigenen Gutdünken formen würde – und dann wäre alles wieder in Harmonie und im Einklang.

Ja, ich freue mich unbändig auf unser Haus. Ein Haus fernab von Städten jeglicher Größe. Ein Haus mit einem Garten und einem Blick über Felder und Wiesen. Ein Garten, den wir mit heimischen Bäumen, Büschen und Stauden bepflanzen werden, um viele Insekten und Vögel anzuziehen. Eine Balance. Ein Einklang. Ein Gleichgewicht. Ruhe. Harmonie. Morgens raustreten, barfuß auf dem feuchten und kühlen Gras stehen.

Wenn ich von Besitz schreibe oder von Verschmutzung, dann schreibe ich nicht von all jenen, die sich etwas – auf ehrliche Weise mit ehrlicher Arbeit – angeschafft haben und ein ehrenwertes Leben führen. Ich freue mich für all jene, die ihre Ziele erreicht haben, glücklich und zufrieden sind, ihre Träume leben, …

Ich meine „das andere“. Ach ehrlich, wir wissen alle, wie das hier so läuft. Steuererleichterungen für Reiche, Steuerhinterziehung. Wohnungsblöcke leerstehen lassen aus Spekulationsgründen. Korruption. Vetternwirtschaft. Plastikmüllberge. Lügen. Manipulation. Ungesunde Nahrung. Profitgier. Machtbesessenheit. Aber beispielsweise auch jene, die es nicht schaffen, ihre alten Reifen und ihren Müll zur Stadtreinigung zu bringen, sondern lieber irgendwo in der Landschaft abladen. Doch über all‘ das und mehr will ich ehrlichgesagt, gar nicht schreiben.

Niemand muss meiner Meinung sein. Niemand muss mir zustimmen. Ich erzähle hier nur von den Dingen, die ich erlebe und die ich denke und die ich fühle und ja, die ich meine.

Ein Blick in die Natur, ein Augenblick der Verbindung mit der Natur, sich darauf einlassen und die Welt fühlt sich in dem Moment ganz heil und in Ordnung an. Da ist dann Demut, Liebe, Leichtigkeit und Freude.

Das zu empfinden fällt mir echt schwer, wenn ich in der Stadt verweile, wenn die Gerüche der Nachbarn durch mein Fenster in meine Wohnung strömen, wenn ich deren Klospülung höre, während ich auf der Couch sitze und ein Buch lese, wenn das Rauschen der Straße an meine Ohren dringt, wenn ich auf Häuserblocks blicke, wenn ich Nachrichten sehe, höre oder lese, wenn ich durch ein Einkaufszentrum schlendere, wenn ich mich in eine überfüllte Bahn quetsche, wenn ich in einem Büro Akten wälze…

Ich will das alles gar nicht verbannen! Es ist für mich ein Bewusstmachen. Wieso wünschen sich so viele Städter einen Schrebergarten? Wieso zieht es so viele Menschen in Wald und Flur, wenn sie freihaben? Das hat doch Gründe?

Das ist einfach das, was ich hier wiederentdecke und erlebe und erfahre und zu schätzen lerne und wofür ich so unendlich dankbar bin.

Ja, ich habe für mich einen Weg gefunden, diese herrlichen, freien, wohltuenden, harmonischen Gefühle aus meiner Kindheit und Jugend wieder lebendig werden zu lassen – und das sooft ich will und immer wieder. Und das ich auf diesem Weg einfach auch ein paar andere Gedanken hegte und auch weiterhin hege war das, was ich gestern versuchte mitzuteilen.

Und ja, eure Kommentare beschäftigen und bewegen mich, denn es gibt immer Gründe, weshalb wir hier zusammenkommen und dieser Beitrag entstand nun, aufgrund der Kommentare auf meinen Beitrag von gestern. Und ich finde es schön, dass es Euch gibt. So, jetzt ist aber genug.

Liebe Grüße von Herzen, Kaya

© Kaya Licht

9 Comments

    1. Ach, das fühlt sich jetzt richtig gut an … danke liebe Monika. Auf den Garten freue ich mich auch schon sehr … und das mit diesen Emojis, das habe ich ja noch nicht drauf – welche Tasten drücke ich wann … 😉

      Gefällt 1 Person

    1. Das passiert, wenn man den oberen Kommentar zuerst liest und dann den ersten. Also auch irgendwo hier in der Nähe bei mir, wie schön. Vielen Dank für die Blumen. Vielleicht läuft man sich ja hier im Norden mal über den Weg.

      Gefällt 2 Personen

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