Botschaften – der Wahrheit ?

„In einer Zeit universaler Täuschung wird es zu einer revolutionären Tat, die Wahrheit zu sagen.“ (George Orwell)

(aus dem Buch „Die Zwölfte Prophezeiung von Celestine“, James Redfield)

Auf einmal galoppieren die Tage dahin, Mittwoch rückt immer näher und meine innere Liste der Dinge, die ich mit nach Nordfriesland nehmen will, wird immer länger. Mein Mann hat schon mal einen Heckträger fürs Auto organisiert, damit ich auch mein Fahrrad transportieren kann. Das finde ich eigentlich ganz praktisch. Morgen fange ich dann an, die Wohnung hier mit Koffern, Taschen und Kisten vollzustellen und überall meine Sachen zu verteilen.

Glaubt nicht, dass ich euch das Drama in Form eines Fotos zur Schau stelle. Ich muss meine Schwächen ja nicht unbedingt nach außen tragen. Außerdem bin ich Fan von Albert Einstein, der erkannt hat: Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.“

***

Zurzeit lese ich das Buch „Die zwölfte Prophezeiung von Celestine“ von James Redfield. Das Buch erschien ursprünglich schon 2011. Manchmal greife ich intuitiv nach einem Buch aus dem Regal, manchmal lasse ich mich durch andere inspirieren. Dieses Buch noch einmal zu lesen, empfahl mir eine Freundin.

Auf dem Buchrücken steht:

„Das spannendste Buch des neuen Jahrtausends. Das Vermächtnis von Celestine birgt eine neue Einsicht, mit der die Welt verändert werden kann. Die Suche nach der Zwölften Prophezeiung entwickelt sich zum Kampf für eine freie, selbstbestimmte Spiritualität, die der Menschheit das Überleben sichern soll. Wer die Zwölfte Prophezeiung erfüllt, kann die Menschheit vernichten oder in eine neue Zukunft führen. Am Berg Sinai beginnt ein tödlicher Kampf zwischen den Fundamentalisten der alten Weltreligionen und einem kleinen Kreis von Menschen, die die wahre Botschaft von Celestine verstanden haben, …“

Schon die Beschreibung des Buchinhaltes klang für mich spannend. Es erinnert mich irgendwie an die Zeit, in der wir leben, auch wenn man dort nicht von Celestine und den Prophezeiungen spricht. Natürlich gibt es auch die erste bis elfte Prophezeiungen. Darüber wurden vorher drei andere Bücher geschrieben. Wer sich dafür interessiert, wird auch schnell fündig. Mich haben diese Bücher „damals“ auch schon sehr gefesselt.

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In einer Gesellschaft bewusster Menschen wird dich niemand ändern wollen. Wenn du selbst es willst, wird man dir helfen, damit du dich selbst verstehst und verändern kannst. Das bedeutet, dass du zu jeder Zeit und in jedem Augenblick du selbst sein kannst und auch bleiben darfst. Man selbst zu sein, ist die reichste Sache überhaupt. Du selbst zu sein, gibt dir nämlich alles, was du brauchst, um dich erfüllt zu fühlen. Es gibt dir auch alles, was dein Leben bedeutungsvoll macht. Wenn du also einfach nur du selbst bist und im Einklang mit deiner ureigenen Natur bleibst und wächst, wird dir das die Erfüllung deines Lebens bringen.

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Ein Geschenk des Himmels. Manchen Menschen ist nicht bewusst, wie herrlich es ist, dass es sie gibt. Manchen Menschen ist nicht bewusst, wie wunderschön ihr Lächeln wirkt. Manchen Menschen ist nicht bewusst, wie kraftvoll ihre Worte sind. Manchen Menschen ist nicht bewusst, wie gut es tut, sie einfach nur zu sehen. Manchen Menschen ist nicht bewusst, wie wohltuend ihre Nähe tut. Manchen Menschen ist nicht bewusst, wie viel ärmer die Welt ohne sie wäre. Manchen Menschen ist nicht bewusst, dass sie ein Geschenk des Himmels sind.  Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen.

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Irgendwie war mir heute mal danach „schlauzuschreiben“. Ich glaube, unsere Welt – besser der Mensch allgemein – kann es aktuell gut gebrauchen, wenn jeder ein bisschen über den Tellerrand blickt und nicht alles für bare Münze hält und ungefiltert glaubt, was man ihm tagtäglich auftischt. Manches schmeckt nämlich schon ziemlich schal und ist überhaupt nicht bekömmlich. Dafür kann es durchaus sinnvoll sein, die Flut an Nachrichten und Informationen, die ständig über einen einbricht, draußen stehen zu lassen. Einfach den Eingang zu verwehren. Meditieren, Stille aushalten. Der inneren Stimme lauschen. Rausgehen in die Natur. Ich meine richtig in die Natur. Nicht nur rausgehen. Sich auf die Natur einlassen. Fühlen. Schmecken. Riechen. Fühlen und ganz wichtig Hören. Ja, zuhören, was sie uns mitzuteilen hat. Was spricht der Fluss? Was der Baum. Welche Botschaft trägt der Wind für uns heran? Wer hat in dem aktuellen Chaos das letzte Mal seine innere Stimme – ganz bewusst – wahrgenommen? Ungefiltert

„Suche danach, was dich wieder mutig sein lässt. Lass nicht hoffnungslos und ohnmächtig die Hände sinken. Du bist viel stärker, als du denkst und das Leben hält viel mehr Türen für dich offen, wenn du mit wachen Sinnen hinschaust.“ (Kaya Licht)

Ich wünsche euch allen einen traumhaftschönen Sonntag.

Liebe Grüße von Herzen, Kaya

P.S. Nr.1: „Genie ist ein anderes Wort für Magie. Und der ureigenste Sinn der Magie ist es, nicht erklärt werden zu können.“ (Margot Fonteyn)

P.S. Nr.2: Das mit dem „Fluss zuhören“ habe ich aus dem Buch „Siddhartha“ von Hermann Hesse.

© Kaya Licht

6 Comments

    1. Nun ja, zum Teil finde ich sie doch auch richtig. Allerdings waren es ja auch jene Zeilen, bei denen ich spürte, dass mir der Flow fehlt(e), weshalb ich die Reissleine zog und für mich entschied: „Ein paar Tage Pause mit Schreiben tun jetzt mal gut.“ Ich bin auf dem Weg. Die nächsten Tage stehen noch eine Menge Arbeit an, aber Montag ist dann wieder Ruhe. Dann schaue ich mal. Hier in Nordfriesland ist es echt schön. Liebe Grüße, Kaya

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